Das Bild zeigt eine KI-generierte Stadt Postdam mit digitalen Messpunkten und ist ein Rückblick zu der Veranstaltung SMART CITY verstehen vom 26. Februar 2026 zum Thema - Smart City ist watching you.

Smart City is watching you?! 

Am 26. Februar 2026 waren wir als Initiative Transparente Digitale Stadt zu Gast bei den Stadtwerken Potsdam. Über 35 Teilnehmende sind zusammengekommen, um gemeinsam der Frage nachzugehen, wie unsere Stadt heute Daten erhebt und wie diese Daten für konkrete, lebensnahe Services genutzt werden können. Schnell wurde klar: Es geht um weit mehr als Technik. Es geht um Vertrauen, um Verständnis und um die Frage, wie wir unsere Stadt gemeinsam gestalten wollen.

Vier Impulse – ein gemeinsames Ziel

Im Mittelpunkt des Abends standen vier zentrale Fragen, die die digitale Stadtentwicklung in Potsdam konkret greifbar machen:

Im Mittelpunkt standen vier Impulse, die den Abend getragen haben. Wir haben darüber gesprochen, welche Daten in Potsdam überhaupt gemessen werden, von Umweltwerten bis hin zu Mobilitätsdaten, und warum diese Informationen eine so zentrale Rolle für die Stadtentwicklung spielen. Die urbane Datenplattform spielt dabei eine zentrale Rolle, weil einzelne Datenpunkten echte Mehrwerte entstehen lassen können. Die Potsdam App wurde vorgestellt als ein Ort, der von vielen Potsdamern für Information und Kommunikation bereits akzeptiert ist und perspektivisch auch Beteiligung ermöglichen kann. Und nicht zuletzt ging es um die Frage nach Offenheit: Open Source oder Closed Source – wer hat Zugriff auf Daten, wo liegen Chancen, wo Grenzen?

 

Unsere Referenten des Abends: 

  • Einführung: Wie gläsern sind wir, Datenerfassung vs. Überwachungsdaten im öffentlichen Raum 
    Timo-Daniel Seifert, Initiative Transparente Digitale Stadt
  • Stadt-Daten im Detail: Städtische Sensordaten in Potsdams offener Urbanen Datenplattform
    Andreas Becker, Leiter IT-Architektur, Stadtwerke Potsdam
  • Datenbedarf städtischer Services: Ein Blick in das Innere der Echt Potsdam-App
    Enrico Bolduan, Leiter Onlinekommunikation, Stadtwerke Potsdam
  • IT-Fachteil: Big Tec & Smart City, Wem gehören welche Daten
    Richard Hegewald, IT-Sicherheitsexperte, Universität Potsdam

Es wurde deutlich: Transparenz bedeutet nicht grenzenlose Offenheit, sondern verantwortungsvolle Gestaltung. Die Perspektiven aus IT, Wissenschaft und den Stadtwerken Potsdam zeigte, wie komplex das Thema ist und wie erweiterbar sowie sinnvoll. Der Austausch im Raum war großartig. Es wurde gefragt, hinterfragt, ergänzt und weitergedacht. Es war nicht nur ein Vortragsabend, sondern ein lebendiger Dialog auf Augenhöhe, getragen von echtem Interesse und dem Wunsch, die digitale Zukunft der Stadt gemeinsam zu verstehen und mitzugestalten.

Unser Fazit am Ende des Abends: Vertrauen entsteht nicht von allein. Es wächst dort, wo Transparenz gelebt wird, wo Wissen geteilt wird und wo Menschen die Möglichkeit haben, Teil des Prozesses zu sein. Genau dafür schaffen wir als Initiative diese Räume. Für Potsdam. Für die Bürgerinnen und Bürger. Für eine digitale Stadt, die nicht nur funktioniert, sondern auch verstanden wird.

Wir sagen Danke – an die Stadtwerke Potsdam für die Einladung und die Offenheit. Ebenso ein herzlicher Dank an alle Referenten für ihre Impulse und Perspektiven und ganz besonders an das engagierte Publikum. Wir hatten einen spannenden Austausch danach und gemeinsam haben wir diesen Abend inspirierend gestaltet: ehrlich, netzwerkend und ein weiterer Schritt hin zu einer verantwortungsvollen Smart City.

Das nächste Seminar findet im Juni 2026 statt. Weitere Informationen gibt es hier: www.i-tds.de/termine.